Gallensteine – Keine Angst vor der OP

Gallensteine sind eine für die Patienten sehr beängstigende Tatsache. Die durch die Gallensteine ausgelösten Gallenkoliken sind eine äußerst schmerzhafte Angelegenheit, und in vielen Fällen ist die operative Entfernung der Gallenblase eine Erlösung von einem langwierigen und schmerzvollen Prozess. Auch berichten die Patienten, die sich zu der OP entschlossen haben, sich hinterher wie “neu geboren und befreit” zu fühlen.
Endlich wieder ohne Angst eine Kolik auszulösen tief durchatmen zu können. Der ganze Bauchraum fühlt sich an, als hätte man endlich wieder Platz. Endlich kann man sich wieder ohne Angst und Engegefühl frei bewegen.
Da bei manchen Personen, die Anzeichen untypisch verlaufen, werden Gallensteine oftmals erst relativ spät als Ursache für die kollikartigen Schmerzen entdeckt. Die Schmerzen bei diesen Patienten äußern sich oft als undefinierbare Bauch- und Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen in rechten Arm und Schulter. Allerdings ist ein sehr typisches Kennzeichen für einen Gallensteinprozess, das plötzliche Auftauchen und wieder Nachlassen des Schmerzes. Der Schmerz entsteht durch die Reizung des Stammnerves im Oberbauchraum. Wenn der Stein den Gallengang durchquert hat, lässt auch der Schmerz, so schnell wie er gekommen ist, wieder nach.

War in früheren Zeiten, die Entfernung von Gallensteinen oder der Gallenblase, eine mit vielen hohen Risiken verbundene große OP, so ist das heutzutage, dank der minimalinvasiven Medizin nicht mehr der Fall. Die Chirurgie machte in den letzten Jahren enorme Fortschritte, sowohl im Bereich der medizinischen, als auch der plastischen Chirurgie (vgl. Mang Medical Schönheitsklinik) hat sich viel getan. Es war früher nur möglich mit großen Schnitten im Bauchraum an den Bereich der Gallenblase heranzukommen und sie oder die Steine zu entfernen. Natürlich wurden damals und auch heute noch diese Eingriffe unter einer Narkose durchgeführt, aber die Risiken waren früher postoperativ, d.h. nach der Operation Komplikationen bei der Wundheilung mit den Risiken von schwerwiegenden Infektionen davonzutragen, sehr groß.

Heutzutage ist der Eingriff an der Gallenblase sehr unkompliziert und auch postoperativ nicht sehr bedenklich und jedem Patienten, der an dieser Erkrankung ab einem bestimmten Fortschreiten sehr zu empfehlen.
Es werden mehrere (drei bis fünf) ca. 1 cm große Schnitte über den Bauchraum verteilt. Mit sondenähnlichen Instrumenten, die unter der Haut entlang zur Gallenblase geführt werden, werden die Gallensteine oder die Gallenblase zerkleinert, und aus dem Körper geführt.
Der Aufenthalt im Krankenhaus beträgt in der Regel nur wenige Tage.

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